Vorstellungsgespräch: Gesundheit am Arbeitsplatz

Gesundheit am Arbeitsplatz

Das Thema Gesundheit am Arbeitsplatz und eine ausgewogene Work-Life-Balance rücken für Professionals immer mehr in den Mittelpunkt und gerade in Vorstellungsgesprächen werden diese Themen oft angesprochen und viel diskutiert. Während sich in anderen Ländern z. B. den USA, schon seit einigen Jahren insbesondere bei den großen Unternehmen der Trend zu Fitness und bewusster Ernährung stärker durchgesetzt hat, entwickelt sich in Deutschland noch das Bewusstsein der Arbeitgeber, ihre Mitarbeiter auch in gesundheitlicher Hinsicht zu unterstützen. Im Nachbarland Schweiz hingegen ist dieses Bewusstsein bereits ausgeprägter: Hier sorgen Arbeitgeber bereits mit Angeboten zu sportlichen Aktivitäten, gesunder Ernährung und flexibler Mittagspausengestaltung für eine ausgewogene Work-Life-Balance ihrer Mitarbeiter.

Young Professionals fragen gezielt nach Gesundheitsangeboten des zukünftigen Arbeitgebers

Zufriedene, motivierte und gesunde Mitarbeiter sind eine unverzichtbare Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. Nick Dunnett, Geschäftsführer von Robert Walters Deutschland & Schweiz, erklärt dazu: „Unsere Erfahrung ist, dass für viele Kandidaten der Generation Y das Thema Work-Life-Balance ein ganz wichtiger Entscheidungsfaktor bei der Wahl des zukünftigen Arbeitsplatzes ist. Bietet ein Unternehmen flexible Pausenzeiten an; kann man in der Mittagspause joggen; gibt es Zuschüsse für bestimmte Sportkurse; stellt die Kantine auch vegetarische, leichte oder vegane Mahlzeiten sowie Obst zur Verfügung – das sind Fragen, die Young Professionals bei Bewerbungsgesprächen, neben den Fragen zum eigentlichen Job und zum Gehalt, durchaus auch interessieren.“

Punkten können Unternehmen, die auf eine ergonomische Ausstattung der Büros achten: mit rückenfreundlichen Bürostühlen, höhenverstellbaren Schreibtischen, der richtigen Beleuchtung, einem angenehmen Raumklima. Eine betriebliche Gesundheitsförderung der Mitarbeiter wird zusätzlich vom Staat unterstützt: In Deutschland sind bis zu 500 Euro je Mitarbeiter für qualitätsgeprüfte Maßnahmen zur Gesundheitsförderung in und außerhalb des Betriebes pro Jahr steuerfrei. Dabei kann es sich um Maßnahmen zur Stressbewältigung, um Ernährungs-, Bewegungs- oder Entspannungskurse, gesundheitsgerechte Verpflegung oder Ähnliches handeln.

Betriebliches Gesundheitsmanagement erhöht wesentlich die Arbeitsplatzzufriedenheit

„Zufriedene, motivierte und gesunde Mitarbeiter sind eine unverzichtbare Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens“, erläutert Nick Dunnett. „Auch in kleineren und mittleren Unternehmen gibt es vielfältige Möglichkeiten, um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter zu sichern. Wenn sich alle am Arbeitsplatz wohlfühlen, führt das neben einer positiven Identifikation mit dem Unternehmen auch zu einer Produktivitäts- und Qualitätssteigerung. Gleichzeitig trägt ein betriebliches Gesundheitsmanagement zu sinkenden Fehlzeiten und damit zu erheblichen Kosteneinsparungen bei.“

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