Starkes Vertrauen in den deutschen Arbeitsmarkt

Starkes Vertrauen in deutschen Arbeitsmarkt

Ende 2015 zeigten Unternehmen und Kandidaten in Deutschland starkes Vertrauen in den deutschen Arbeitsmarkt. Robert Walters konstatiert in seinem Europäischen Job Index im Oktober und November einen dynamischen Stellenmarkt. Wie erwartet gab es im Dezember eine leichte, saisonal übliche Abschwächung. In der Regel nimmt die Zahl der Stellenangebote gegen Jahresende sowie Anfang Januar ab, weil sich die Unternehmen darauf konzentrieren, ihre Personalbudgets für das kommende Jahr festzulegen.

Deutschland ist einer der größten Volkswirtschaften der Welt und gilt auch als eine der robustesten angesichts der weltweiten wirtschaftlichen Volatilität. Vor allem die Versicherungsbranche erwies sich im Laufe des letzten Jahres als lebhafter Jobmotor. Große deutsche Versicherungsunternehmen bauten ihre Standorte aus und starteten Personaloffensiven. Die positive Nachfrage nach Fach- und Führungskräften im Versicherungsbereich dürfte sich auch 2016 fortsetzen.

Dank der soliden wirtschaftlichen Entwicklung bleiben Professionals für Finanz- und Rechnungswesen gefragte Kandidaten. Sie sind der Garant für solide laufende finanzielle Prozesse und Verfahren zur Effizienzsteigerung und Gewinnmaximierung und diese sind für Unternehmen heute wichtiger als je zuvor.

Kaum neue Stellen für Finance Professionals

Am Finanzplatz Frankfurt am Main hat das Gebot, die wirtschaftliche Effizienz zu verbessern, dazu geführt, dass viele Finanzdienstleister ihren Personalbestand straffen. Jobangebote entstehen daher meist durch Weggänge von Mitarbeitern und weniger durch neu geschaffene Stellen. Aufgrund der Größe des Finanzdienstleistungsmarktes in Frankfurt gibt es stets eine natürliche Abwanderung von Kandidaten, sodass die Zahl der Jobangebote hier gleichmäßig hoch bleibt. Allgegenwärtig im Vordergrund stehen die regulatorischen Anforderungen der Finanzaufsichtsbehörden, sodass sich die hohe Nachfrage nach Experten für Risk und Compliance auch 2016 fortsetzen dürfte.

Nick Dunnett, Geschäftsführer von Robert Walters Deutschland & Schweiz, sagt: „Deutschland ist einer der größten Volkswirtschaften der Welt und gilt auch als eine der robustesten angesichts der weltweiten wirtschaftlichen Volatilität. Deshalb ist das Vertrauen von Kandidaten und Unternehmen gerechtfertigt und wird auch im ersten Quartal 2016 stabil bleiben.“

Vertriebler mit technischem Know-How bleiben gefragt

Als überzeugenden Beweis der soliden deutschen Wirtschaftslage wertet Robert Walters die weiterhin hohe Nachfrage seitens der kleinen und mittleren Unternehmen nach Sales-Kandidaten, vor allem in der Automobil-, Logistik- und Fertigungsbranche. In diesen technisch basierten Industriezweigen werden vor allem für Vertriebspositionen Fachkräfte mit einem technischen Hintergrund gesucht, da hier besondere Kenntnisse im Ingenieurswesen oder Maschinenbau benötigt werden.

Die fortschreitende Digitalisierung, einschließlich Cloud Computing und Big-Data-Analyse, erfordert den verstärkten Einsatz von IT-Professionals. Die Unternehmen sind bestrebt, ihre EDV-Systeme zu modernisieren und mit der sich ständig weiterentwickelnden Technologie Schritt zu halten. Im ganzen

Jahr 2015 blieb die Nachfrage nach IT-Experten auf einem hohen Niveau, und der Fachkräftemangel verschärfte zusätzlich diesen Kandidatenmarkt. An dieser Entwicklung dürfte sich auch 2016 nicht viel ändern.

Im Zuge dessen gewinnen auch in Deutschland temporäre und Interim-Positionen an Bedeutung. Unternehmen erkennen, dass solche Stellenbesetzungen eine wertvolle Quelle sein können, um für bestimmte Projekte sowie bei besonders hoher Arbeitsauslastung Talente zu rekrutieren. Traditionell bevorzugen deutsche Arbeitgeber zwar festangestellte Mitarbeiter, aber der Wunsch nach einem flexibleren Arbeitskräftepotenzial wächst und eröffnet neue Beschäftigungsmöglichkeiten auf dem Interim-Stellenmarkt.

Nick Dunnett erklärt: „Das Jahr 2015 war gekennzeichnet von einem lebhaften Stellenmarkt mit einem stetigen Strom an Jobangeboten, darunter eine wachsende Zahl von Interim-Positionen. An unseren Standorten in Frankfurt und Düsseldorf erwarten wir, dass sich diese erfreuliche Entwicklung 2016 fortzusetzen wird. Jedoch werden wir auch sorgfältig beobachten, ob sich ein eventuell größerer weltwirtschaftlicher Abschwung dämpfend auf das Vertrauen von Unternehmen und Kandidaten in Deutschland auswirkt."

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