Einarbeitung aus der Ferne: Wie Sie Ihren neuen Mitarbeiter bestmöglich unterstützen

Mitarbeiter bestmöglich unterstützen

Wie können Sie sicherstellen, dass Ihr neuer Mitarbeiter im Homeoffice das gleiche Maß an Unterstützung erhält, wie es im Büro der Fall wäre? Im Rahmen der Robert-Walters-Reihe „Onboarding aus der Ferne“ versorgen wir Sie mit allen wichtigen Informationen, um auch in Zeiten von Homeoffice erfolgreich neue Mitarbeiter einzustellen und sie gut in Ihr Team zu integrieren.

Es gibt viele Möglichkeiten, neue Mitarbeiter auch aus dem Homeoffice optimal zu unterstützen, beispielsweise durch regelmäßige Videomeetings, ein internes Mentoringprogramm sowie eine offene, entspannte Kommunikation. Helfen Sie Ihrem neuen Mitarbeiter, sich mit der neuen Position vertraut zu machen und sich wohlzufühlen – auch außerhalb Ihrer Büroräumlichkeiten. Erfahren Sie mehr dazu in unseren Top-Tipps.

Regelmäßiger Kontakt

Einzelgespräche sind wichtig. Damit erfahren Sie, wie sich das neue Teammitglied fühlt, und erzeugen eine positive Stimmung und fördern die Zusammenarbeit. Planen Sie regelmäßige morgendliche Besprechungen zwischen Ihrem neuen Mitarbeiter und dessen Vorgesetzten, sei es mit Ihnen oder Ihrem direkten Vorgesetzten.

Durch einen festen Ansprechpartner erhält Ihr neues Teammitglied schnell und vorbehaltlos Antworten auf seine Fragen. Dies ersetzt gewissermaßen den Kollegen am Schreibtisch nebenan.

Digitaler Mentor

Wie wäre es, einen Mentor zu benennen, der den neuen Mitarbeiter während der ersten Monate in der Firma unterstützt?

Bis alle wieder im Büro arbeiten können, vergeht möglicherweise noch viel Zeit. Zeit, in der der neue Mitarbeiter unter Umständen wichtige Fragen hat und sich nicht traut, sich damit seinem Vorgesetzten anzuvertrauen. Ein Mentor dagegen kann auf solche Fragen schnell und auf Augenhöhe reagieren und zudem mithelfen, dass der Neue eine Beziehung zum restlichen Team aufbaut. Weitere Informationen über Mentoringprogramme.

Haben Sie Geduld

Selbst wenn Ihr neuer Mitarbeiter daran gewöhnt ist, aus der Ferne zu arbeiten, wird ein digitaler Einarbeitungsprozess sowohl für Manager als auch für Mitarbeiter Neuland sein. Folglich ist in den ersten Wochen mit Fehlern und Fehlkommunikation zu rechnen. Wenn ein neuer Mitarbeiter Fehler macht, zeigen Sie Verständnis! Sorgen Sie dafür, dass er die Unterstützung bekommt, die er braucht, um Lösungen zu finden und die Fehler künftig zu vermeiden.

Lernen Sie sich kennen

Die häufigsten Herausforderungen für Mitarbeiter im Homeoffice sind Isolation und Einsamkeit durch den Mangel an persönlichen Kontakten mit Kollegen. Vor allem neue Mitarbeiter dürften darunter leiden. Daher ist für die Einarbeitung und das Kennenlernen innerhalb des Teams genügend Zeit einzuplanen. Hierfür bietet sich z. B. ein virtuelles „Feierabendbierchen“ über Skype an, nachdem die Aufgaben des Tages erledigt sind.

Achtung: Work-Life-Balance

Ihr neuer Mitarbeiter wird Sie beeindrucken und überzeugen wollen, damit Sie ihm vertrauen und ihn positiv beurteilen. Das kann dazu führen, dass er auch nach Feierabend arbeitet und schon zu Beginn dem potenziellen Risiko eines Burnouts ausgesetzt ist. Weisen Sie von Anfang an darauf hin, dass es wichtig ist, abends einen Schlussstrich zu ziehen und auf die Work-Life-Balance zu achten. Teilen Sie z. B. mit, wie Sie persönlich Ihren Tag strukturieren, damit Ihr neuer Mitarbeiter Ihrem Beispiel folgen kann.

Suchen Sie nach einer genauen Struktur, mit der Sie Mitarbeiter aus der Ferne Schritt für Schritt einarbeiten können? Erfahren Sie mehr in unseren Einarbeitungstipps.

 

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