Bedarf an hochqualifizierten Projektexperten steigt

Düsseldorf, 26. Juni 2017. Immer häufiger greifen Unternehmen auf projektbasierte Anstellungen und damit auf Interim-Manager zurück, um die zahlreichen zeitkritischen Projekte, die aufgrund des anhaltenden wirtschaftlichen Aufschwungs entstehen, adäquat abarbeiten zu können. Dies geht aus dem diesjährigen Markt-Update der internationalen Personalberatung Robert Walters für die Region Düsseldorf/Nordrhein-Westfalen hervor.

Der Ausbau von projektbasierten Positionen im Rheinland und Ruhrgebiet ermöglicht den Unternehmen branchenübergreifend den Zugriff auf spezifisches externes Know-how. Aufgrund des allgemeinen Fachkräftemangels und der oftmals zeitlichen Dringlichkeit der Projekte greifen Unternehmen bei der Besetzung von interimistischen Positionen häufig auf dafür spezialisierte Personaldienstleister zurück.

Nick Dunnett, Geschäftsführer von Robert Walters Deutschland & Schweiz, erklärt: „Unternehmen müssen beim Recruiting-Prozess auf Schnelligkeit und Flexibilität achten, denn die Top-Talente sind sehr gefragt und wechseln gerade im Interim-Bereich schnell vom auslaufenden Mandat in ein Anschlussprojekt.“

Projektspezialisten im Accounting und in der IT besonders gefragt

Großer Bedarf besteht im Accounting & Finance für Senior Accountants (Buchhalter), Tax Manager und CFOs. Da vor allem Schnittstellenpositionen und digitale Geschäftsbereiche ausgebaut werden, um mit der Technisierung sowie Themen wie Industrie 2.0 oder Web 4.0 mitzuhalten, haben sich die Anforderungsprofile ausgeweitet.

Thomas Hartenfels, Direktor Robert Walters Düsseldorf, dazu: „CFOs beispielsweise müssen nicht nur den Bereich Accounting & Finance verantworten, sondern es wird auch erwartet, dass sie Prozesse im Zusammenhang mit Digitalisierungsvorhaben optimieren und Finance-Funktionen anforderungsgerecht verlagern können.“

Um für die Zukunftsthemen Machine Learning, Deep Learning, Artificial Intelligence sowie die Digitalisierung von Geschäftsprozessen insgesamt gerüstet zu sein, benötigen Unternehmen ebenfalls insbesondere IT-Projektleiter sowie qualifizierte und erfahrene Software-Entwickler.

Interim-Positionen in Talentmanagement-Strategie integrieren

Was Unternehmen im Hinterkopf behalten sollten: Interim-Professionals legen neben attraktiven Tagessätzen durchaus auch Wert auf eine langfristig angelegte Zusammenarbeit. Projektbasierte Anstellungen können deshalb als echte Alternative zur Festanstellung in die firmeneigene Talentmanagement-Strategie integriert werden.

Nick Dunnett meint: „Hochqualifizierte Projektspezialisten und -spezialistinnen sind auch auf lange Sicht potenzielle Fachkräfte auf einem wettbewerbsintensiven Arbeitsmarkt und können durch regelmäßige Projekteinsätze an ein Unternehmen gebunden werden. Der Vorteil von Interim-Managern liegt neben der zeitlichen Flexibilität darin, dass Interim Manager wertvolles externes Know-How bieten, das gerade in Zukunftsthemen entscheidend für den Unternehmenserfolg sein kann.“

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Markt-Update 

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