71 % der Unternehmen bilden Mitarbeiter weiter, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken

Düsseldorf/Frankfurt am Main. In einer Studie hat die internationale Personalberatung
Robert Walters 150 Unternehmen in Deutschland zum Thema „Talent-Management in Zeiten des Fachkräftemangels“ befragt. Das Ergebnis zeigt deutlich, dass sowohl kleine und mittelständische Unternehmen als auch Konzerne in hohem Maße vom Mangel an qualifizierten Kandidaten für vakante oder neu geschaffene Stellen betroffen sind. 67 Prozent aller befragten Arbeitgeber sehen sich in ihrer Personalbeschaffung vom Fachkräftemangel beeinflusst. 50 Prozent beklagen den Mangel an regional verfügbaren Kandidaten, der dadurch entsteht, dass es vor allem Nachwuchskräfte an attraktivere Standorte in Metropolen zieht, weil sie dort deutlich bessere Karriereperspektiven für sich erwarten. Am meisten gesucht werden aktuell Professionals aus der IT (46 %), im Accounting & Finance (27 %) und im Sales/Marketing/PR (25 %).

Neue Wege im Umgang mit dem Fachkräftemangel

Der Mangel an geeigneten Kandidaten auf diesen Gebieten hat nach Auskunft der Unternehmen teilweise schon dazu geführt, dass Deadlines bei Projekten nicht eingehalten und Kundenerwartungen nicht erfüllt werden konnten. Nick Dunnett, Geschäftsführer von Robert Walters Deutschland und Schweiz, dazu: „Qualifikationsengpässe sind unvermeidbar, wenn Unternehmen die Einstellung von neuen Mitarbeitern vernachlässigen. Außerdem besteht die Gefahr des Rückgangs der Arbeitszufriedenheit bei bestehenden Mitarbeitern, was wiederum zu hoher Fluktuation führen kann. Hier gilt es, neue Wege zu beschreiten und nach Lösungen zu suchen, um einerseits Kandidaten auf das Unternehmen aufmerksam zu machen und andererseits bereits bestehende Fachkräfte im Unternehmen zu halten.“

Um sich von Wettbewerbern abzuheben, zählt längst nicht nur das höchste Gehaltsangebot. Professionals von heute erwarten von ihrem Arbeitgeber Flexibilität, nicht nur in monetärer Hinsicht, sondern auch hinsichtlich der Arbeitszeiten und Arbeitsplanung. Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist vielen Kandidaten mindestens ebenso wichtig wie ein gutes Gehaltspaket, dazu gehört auch die Möglichkeit, im Homeoffice und autonom zu arbeiten.

Wichtig: Unternehmen müssen auf Karriereplanung der Mitarbeiter eingehen

Um Top-Kandidaten von sich zu überzeugen, müssen Unternehmen ihre Employer Brand stärken und Mehrwerte bieten: Weiterbildungsmaßnahmen, Mentoring- und Feedbackstrukturen, Transferangebote (auch an ausländische Standorte) und Karriereprogramme. Thomas Hartenfels, Direktor am Standort Düsseldorf, sagt: „Wir stellen in unserer Zusammenarbeit mit den HR-Abteilungen in Unternehmen immer wieder fest, wie wichtig es heutzutage ist, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen. Bei der Mitarbeitergewinnung und Personalerhaltung müssen Unternehmen wesentlich flexibler agieren und die Erwartungen der Kandidaten in ihre Einstellungskriterien mit einbeziehen. Mit der richtigen Kombination aus Weiterbildung und Motivation lassen sich auch Kandidaten weiterentwickeln, die das Anforderungsprofil nicht hundertprozentig erfüllen. Dem Fachkräftemangel in Deutschland kann nur mit langfristigen Konzepten begegnet werden.“

Ausführliche Details zu den richtigen Strategien zur Mitarbeitergewinnung, dem Umgang mit Angeboten des Wettbewerbs und Handlungsempfehlungen finden sich im Whitepaper „Mitarbeitergewinnung in Zeiten des Fachkräftemangels“, das Robert Walters hier zum Download zur Verfügung stellt.

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Download des Whitepapers

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