Weibliche Vorbilder am Arbeitsplatz - immer noch rar?

Weibliche Vorbilder am Arbeitsplatz

Fast die Hälfte (48 %) der Frauen und 43 % der Männer, die wir in unserer Studie zum Thema „Gender Diversity und Talentmanagement in Unternehmen in Deutschland“ befragt haben, glauben, dass der Mangel an weiblichen Vorbildern am Arbeitsplatz entscheidend dazu beiträgt, dass Frauen in Fach- und Führungspositionen unterrepräsentiert sind. Dabei wäre es gerade für junge weibliche Talente, die vielleicht frisch von der Uni oder einer beruflichen Ausbildung kommen, enorm wichtig, im Unternehmen ein Karriereentwicklungsprogramm vorzufinden, welches zu einer Richtschnur für die eigene berufliche Perspektive werden kann. Das gilt ebenso für Frauen, die nach ihren ersten Jahren im Beruf nach Möglichkeiten suchen, Führungsverantwortung zu übernehmen.

Mentoring durch Führungskräfte auf Senior Level enorm wertvoll

Unternehmen müssen Themen wie weibliche Karriereplanung oder Vereinbarkeit von Familie und Beruf ernstnehmen und als Bestandteil in die Unternehmensphilosophie aufnehmen. 76 % aller Frauen, die wir befragt haben, wünschen sich ein Trainings- und Begleitprogramm durch eine Fach- und Führungskraft im Unternehmen, weil sie davon überzeugt sind, dass das ihre eigene Karriere entscheidend vorantreiben würde. Viele weibliche Young Professionals sind dankbar für die Unterstützung eines Mentors, der sie berät oder ihnen Tipps geben kann. Im Idealfall wäre die Begleitperson eine Geschlechtsgenossin, die vorlebt, wie sie eine erfolgreiche Karriere mit einer Work-Life-Balance sprich Familienleben verbindet.

Ist ein solches weibliches Rollenvorbild in einem Unternehmen (noch) nicht vorhanden oder fehlt es Unternehmen an Karriereprogrammen, lauten unsere Empfehlungen:

  • Sorgen Sie als Unternehmen dafür, dass es ein einfaches, aber funktionierendes Netzwerk für alle MitarbeiterInnen gibt, in dem ein Austausch zu allen Fragen von Karriereplanung, Arbeitsplatzgestaltung etc. möglich ist.
  • Planen Sie regelmäßige Netzwerkabende oder Workshops speziell nur für Frauen. Gestalten Sie das entweder als offene Gesprächsrunde oder überlegen Sie sich ein bestimmtes Thema. Dabei geht es nicht darum, dass Männer ausgeschlossen werden, sondern darum, dass Frauen freier und unbefangener diskutieren können.
  •  Bieten Sie Ihren Mitarbeiterinnen AnsprechpartnerInnen an, die bei Bedarf zu bestimmten Themen (Elternzeit, Mutterschutz, Kinderbetreuung, rechtliche Fragen) kontaktiert werden können.

Nick Dunnett, Geschäftsführer für Deutschland & Schweiz bei Robert Walters, betont: „Unternehmen müssen heutzutage zeigen, dass sie Themen wie weibliche Karriereplanung oder Vereinbarkeit von Familie und Beruf ernstnehmen und diese als Bestandteil in ihre Unternehmensphilosophie einbetten, um zukünftig mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen. Potenzielle Kandidatinnen achten bei ihrer Entscheidung für ein Unternehmen inzwischen sehr genau darauf, in welcher Weise Frauen dort gefördert und unterstützt werden.“

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