Legal Consultant bei Robert Walters – Symbiose zwischen Personalberater und Volljurist

recruiting im legal

Sarah Seifert ist Personalberaterin in Frankfurt am Main und als qualifizierte Volljuristin für die Suche von Fach- und Führungskräften im Bereich Legal zuständig. Sie berät sowohl internationale Wirtschaftskanzleien als auch Unternehmen und Banken, primär in den Bereichen Corporate/M&A sowie Banking & Finance und TMT.

In unserem Interview erzählt Sarah über ihren Weg zur Personalberaterin, ihren Alltag bei Robert Walters und ihre persönlichen Einschätzungen der Branche.

Wie bist du auf Robert Walters aufmerksam geworden, und warum hast du dich auf die Position beworben?

Für mich hat sich während der Anwaltsstation des Referendariats abgezeichnet, dass ich nach dem Examen eine vollkommen neue Herausforderung brauche. Dieser Schritt war keine einfache Entscheidung. Daher war für mich insbesondere wichtig, dass meine Erfahrungswerte aus der juristischen Ausbildung ihre Verwendung finden. Jedoch wollte ich zusätzlich mehr im Austausch mit Menschen stehen, von der ersten Sekunde Eigenverantwortung übernehmen und schnellere Aufstiegsmöglichkeiten haben, als es eine Kanzleistruktur oder eine Rechtsabteilung im Unternehmen bietet. Für ein internationales und etabliertes Unternehmen tätig zu sein, war auch nicht ganz unwichtig. Ich wurde „headhunter-like“ bei einer beruflichen Netzwerkplattform von Robert Walters angesprochen. Bereits nach dem ersten Vorstellungsgespräch zeichnete sich ab, dass meine Erwartungen voll und ganz erfüllt werden. Entscheidend war für mich der nachhaltige Beratungsansatz, den Robert Walters vertritt, und der mich bis heute überzeugt. Hier wird nicht verkauft um jeden Preis. Robert Walters versteht sich nicht als reiner Jobvermittler, sondern insbesondere auch auf Kandidatenseite als Berater.

Was ist so spannend in deiner Rolle?

Es kommen immer neue Anreize, wodurch es nie langweilig wird.

Klingt abgedroschen, aber dass ich Unternehmer im Unternehmen bin. Ich habe in meinem Fachgebiet die Freiheit, meine Zeit und Energie selbst für die verschiedenen Herausforderungen einzuteilen. Was gleichzeitig bedeutet, dass es in meiner Verantwortung liegt, ob ich diese erfolgsbringend investiere.

Ich bekomme auch die Möglichkeit, mich selbst zu testen und mich dadurch sehr schnell weiterzuentwickeln. Manche Themen wie Marketing und Strategieplanungen waren absolutes Neuland für mich. Ich habe zudem sehr schnell Führungsverantwortung übertragen bekommen. Ich habe ein Team um mich, was mich in harten Phasen auffängt als auch in guten Zeiten feiert. Wir kommen alle aus unterschiedlichen Bereichen, haben unterschiedliche Persönlichkeiten und ziehen doch alle an einem Strang.

Wie sieht ein Tag bei dir im Job aus?

Kein Tag gleicht dem anderen. Ich fange sehr früh am Morgen an und teile mir den Tag nach den aktuellen Prioritäten ein. Im Endeffekt ist die Arbeit eine ausgewogene Mischung aus Kommunikation mit Kunden und Bewerbern. Der Kundenkontakt ist wichtig, da ich durch jedes persönliche Gespräch mit einem Partner oder General Counsel mehr über die teils komplexen Anforderungen der Positionen lerne. Nur so kann ich gezielt und effizient nach passenden Bewerbern suchen, sowohl fachlich als auch von der Persönlichkeit. Noch viel wichtiger ist jedoch der Kontakt zu den Bewebern. Sie liefern mir stetig die neuesten Informationen sowie Gehalts- und Markttrends zum juristischen Arbeitsmarkt. Sie geben mir ein besseres Gefühl, was Bewerber bei beruflichen Entscheidungen antreibt. So kann ich im besten Fall ganz gezielt Job und Bewerber zusammenführen. Ebenso kann ich auf Kundenseite Optimierungsvorschläge machen, warum gewisse Vakanzen nicht besonders attraktiv wirken. Natürlich sind auch Recherchen und administrative Aufgaben Teil meines Arbeitsalltags – Das bleibt nicht aus. Auch ein wichtiger Teil meines Jobs: Sehr lustige und regelmäßige After-Work-Abende mit meinen Kollegen.

Welchen Vorteil bietet deine juristische Ausbildung in deinem Job als Beraterin?

Meine Ausbildung erlaubt mir vor allem, mit Kunden und Bewerbern auf Augenhöhe zu kommunizieren. Wir sprechen dieselbe Sprache. Beispielsweise ist jeder Partner einer Großkanzlei froh, wenn er mir nicht erklären muss, was der Unterschied zwischen Debt Capital Markets und Equity Capital Markets ist, sondern direkt in die inhaltliche Diskussion einsteigen kann. Auf der Bewerberseite entwickelt sich ebenfalls sehr schnell ein Vertrauensverhältnis. Sie merken, dass ich den Markt sehr gut kenne, weil ich selbst Teil des Ganzen war. Ich verstehe die Herausforderungen und Entscheidungen, vor denen die Bewerber zu gewissen Punkten stehen. Jemand, der diesen Weg nie gegangen ist, wird dies nie nachvollziehen können.

Was ist das Verrückteste, das du je gemacht oder das du dir noch vorgenommen hast?

Ich bin ein absoluter Autofanatiker. Daher möchte ich irgendwann selbst einen Oldtimer aufbereiten. Am liebsten einen Mercedes Gullwing. Träume sollte man noch haben.

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