Controller als Business Partner

Controller als Business Partner

„Vom Erbsenzähler zum Unternehmensberater“ – so ließe sich etwas forsch der Rollenwandel beschreiben, den der Beruf des Controllers in den letzten Jahren durchlaufen hat. Eine hohe Affinität zu Zahlen muss naturgemäß jeder, der in dieser Position arbeitet, mitbringen, aber in aller Regel wird noch mehr von ihm bzw. ihr erwartet.

Der Controller wird zum Sparring-Partner des Managements, er liefert Entscheidungsvorlagen, die aus finanzwirtschaftlicher Sicht große Bedeutung für das Unternehmen haben.

Controller werden zum Sparringpartner des Managements

Je mehr ein Controller in die Rolle des Business-Partners hineinwächst, umso größer wird seine Verantwortung. Das Bild des Controllers hat sich gewandelt: vom kontrollorientierten Lotsen (zuständig für Kostenplanung und -steuerung) zum kapitalmarktorientierten Experten, der Zahlen nicht nur bereitstellt, sondern auch bewerten und aus ihnen die richtigen Schlüsse ziehen und folgerichtigen Ableitungen für das Geschäft finden kann. Die Personalberater bei Robert Walters erkennen folgenden Trend: Das Berufsbild ist wesentlich dynamischer geworden. Der Controller wird zum Sparring-Partner des Managements, er liefert Entscheidungsvorlagen, die aus finanzwirtschaftlicher Sicht große Bedeutung für das Unternehmen haben.

Mittlerweile ist der Controller als Business-Partner in vielen Unternehmen akzeptiert und gefordert. Im Zusammenspiel zwischen Unternehmen und Controller sind dabei zwei Punkte wesentlich: Zum einen muss der Veränderungsprozess vom Management angestoßen und mitgetragen werden. Wie sehr sich der Controller selbst als Business-Partner definieren kann, hängt immer auch sehr stark von der Erwartungshaltung des Managements ab. Ein Unternehmen muss zu einer Zusammenarbeit auf Augenhöhe bereit sein und sich auf die beratende Funktion durch das Controlling einlassen.

Neue Erwartungen an Controller: Beraterkompetenz und Mitverantwortung

Umgekehrt gilt: Je mehr ein Controller in die Rolle des Business-Partners hineinwächst, umso größer wird seine Verantwortung. Der Effizienzdruck steigt, er muss noch strategischer und marktorientierter agieren. Von ihm wird erwartet, dass er proaktiv handelt, also vorausdenken kann und nicht auf einen Anstoß aus dem Management wartet. Aber: Der Controller soll den Manager nicht ersetzen, sondern nur beratend begleiten.

Nick Dunnett, Geschäftsführer von Robert Walters Deutschland & Schweiz: „In der Funktion als Business-Partner ist der Controller viel näher am operativen Geschäft als früher. Er muss dazu Markt- und Unternehmenstrends in seine Analysen einfließen lassen und dem Management Vorlagen liefern, die helfen, das Schiff auf Kurs zu halten.“

Kein Controller wird von heute auf morgen zum Business-Partner, dazu benötigt er mehrere Jahre Erfahrung im Unternehmen. Es ist ein Prozess der kooperativen Auseinandersetzung, dem sich alle Beteiligten stellen müssen, bis sie an den Punkt gelangen, an dem Controlling und Management ein partnerschaftliches Miteinander erreichen.

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