Branchenkenntnisse für Finance-Professionals

Branchenkenntnisse für Finance-Professionals

Wer sich mit Zahlen, Statistiken, Rechnungswesen, Unternehmenskennzahlen und Betriebswirtschaft auskennt, der kann in Unternehmen jeglicher Größe und Branche sowohl im operativen als auch im strategischen Controlling arbeiten – so die These. Die aber gehört der Vergangenheit an, wie Aleksandar Rakovic, Manager bei Robert Walters, festgestellt hat.

„Es ist auffällig, dass immer mehr Kunden gesteigerten Wert auf Branchenerfahrung legen, auch bei Finance-Positionen“, erklärt er. „Unternehmen wünschen sich meistens Kandidaten, die nicht nur mehrjährige Erfahrung in ihrem Aufgabengebiet mitbringen, sondern auch solide Branchenkenntnisse. Das hat für die Firmen den Vorteil, dass sie neue Stelleninhaber schneller einarbeiten können und so Kosten und Aufwand sparen.“

Branchen-Know-how gilt als Karrierefaktor

Die Herausforderungen an das Controlling sind heute anspruchsvoller als jemals zuvor, dafür bieten sich den Kandidaten aber auch beste Berufsaussichten. Dieses „Plug & Play“-Bedürfnis, das Arbeitgeber in Bezug auf neue Mitarbeiter hegen, ist verständlich, wenn man bedenkt, dass wirtschaftliche Zusammenhänge zunehmend komplexer werden und die Anforderungen, auch an Financial Professionals, signifikant gestiegen sind. Denn immer mehr geht es im Finanz- und Controllingbereich darum, neben der Kommunikation von Daten und Fakten an die Unternehmensführung auch wichtige Unterstützung bei der Umsetzung strategischer und operativer Entscheidungen zu leisten. Daher muss ein Kandidat in der Lage sein, Unternehmensprozesse und Marktzusammenhänge zu erkennen. Und genau hier sind tiefer gehende Branchenkenntnisse von unschätzbarem Vorteil.

„Ein sogenanntes Branchenhopping ist im Finance-Bereich zwar generell immer noch möglich, aber in bestimmten Branchen, etwa im Sektor Automotive, hat es ein Kandidat, der zuvor in einem ganz anderen Bereich gearbeitet hat, äußerst schwer gegenüber einem brancheninternen Konkurrenten“, konstatiert Nick Dunnett, Geschäftsführer von Robert Walters Deutschland & Schweiz. „Hier werden tatsächlich Spezialisten und keine Generalisten gesucht.“

Finanz- und Risikomanager sind heiß begehrt

Für Kandidaten, die sich im Finanz- und Controllingbereich auf Stellensuche begeben, empfiehlt sich auf jeden Fall, sich über folgendes Gedanken zu machen:

  1. Überlegen Sie sich, in welchen Unternehmensstrukturen Sie sich wohlfühlen.
  2. Möchten Sie lieber in einem Konzern oder einem Mittelstandsunternehmen arbeiten?
  3. Sind Sie eher der regionale oder der internationale Typ?
  4. Gibt es eine Branche, die Ihnen besonders gut gefällt?
  5. Möchten Sie sich lieber breit oder diversifiziert aufstellen?

Festzuhalten bleibt: Die Herausforderungen an das Controlling sind heute anspruchsvoller als jemals zuvor, dafür bieten sich den Kandidaten aber auch beste Berufsaussichten. Denn richtige Finanzplanung und regelmäßiges Reporting liefern unverzichtbare Koordinaten, um ein Unternehmen sicher steuern zu können und das haben inzwischen auch kleine und mittlere Firmen erkannt. Spezialisten für Prozess-, Vertriebs-, Einkaufs-, Fertigungs-, Marken- oder Projektcontrolling werden überall gesucht.

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